1.
Potsdamer Literaturnacht am Neuen Palais
Die
Autoren
23:00
• Rainer Simon
Geboren wurde Rainer Simon 1941
im sächsischen Hainichen. Von 1961 bis 1965 studierte er an der deutschen Hochschule für Filmkunst in Babelsberg und war zwischen 1968 und 1990 bei dem dortigen DEFA-Spielfilmstudio als Regisseur unter Vertrag. Für so bekannte Filme wie
Till Eulenspiegel oder Jadup und
Boel wurde er dreimal mit dem DDR-Kritikerpreis ausgezeichnet, für Die Frau und der
Fremde erhielt er neben mehreren anderen
Ehrungen den "Goldenen Bären" der Berliner Filmfestspiele 1985.
Seit 1990 arbeitet er als freischaffender Filmemacher und lehrte als Gastprofessor für Regie u.a. in Babelsberg, München, Quito, Mexiko, La Paz, Bogotá und Panamá.
Seit 1994 beschäftigt er sich intensiv mit Lateinamerika und seinen Urvölkern. Auf seinen zahlreichen Reisen entstanden die Dokumentarfilme
Die Farben von Tigua (1994), Mit Fischen und Vögeln reden (1998/99) und das Material für die Fotoausstellung
Indianer im Hochland und Regenwald Ecuadors, die zur Zeit in Potsdam zu sehen ist.
1999 veranstaltete das Goethe-Institut in Lateinamerika eine Retrospektive zu seinem filmischen Werk.
Bei der Literaturnacht stellt Rainer Simon indianische Mythen Ecuadors vor, "die fünf Legenden":
* Wie die Welt entstand
* Der Schamane und die Frau in der Lagune
* Der Ruf des Fayu Ujmu
* Intse, die Sonne - Ñaño, der Mond
* Die Liebe der Vulkane
Diese
Texte werden zum ersten Mal vor deutschem Publikum gelesen.
Zurück
zum Programm