5. Potsdamer Literaturnacht

Grußwort
Prof. Dr. Johanna Wanka
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes
Brandenburg
Mit der fünften Potsdamer
Literaturnacht beweisen die Veranstalter endgültig, dass ihr
Programm fester Bestandteil des Kulturlebens der Stadt ist.
Es ist gelungen, mit den Literaturnächten
eine neue Marke zu entwickeln, die Potsdam einmal mehr als innovative,
lebendige und kulturreiche Stadt ausweist.
Die diesjährige Veranstaltung ist
nicht nur geographisch breit angelegt – von Potsdamer Autoren über
spanische Musiker zu indischen Filmemachern – sondern verspricht
auch ein Angebot, das alle Sinne anspricht.
Am Ort des Geschehens, dem Kutschstall
am Neuen Markt, verbinden sich die historische Stadtmitte Potsdams mit
seiner prächtigen frühklassizistischen Fassade und prickelnde neuen
Ideen.
Die Verbindung von
Nacht und Literatur ist sehr alt und seit jeher mit anregenden
Geschichten verknüpft: Am berühmtesten ist sicher die Tausendundeine
Nacht, eine Sammlung von Erzählungen für Erwachsene aus dem 9.
Jahrhundert mit zum Teil sehr erotischen Geschichten. Noch älter ist
das Kamasutra, einer der einflussreichsten Texte der
Weltkulturgeschichte zum Thema der erotischen Liebe.
Dass das Kamasutra aber
weit mehr ist als ein simples Erotiklehrbuch, auf das es gemeinhin
reduziert wird, will der Literaturnacht e. V. heute beweisen.
Man darf gespannt sein, ob der Anspruch eines heiter-erotischen Abends
erfüllt wird – das Programm jedenfalls bietet beste Voraussetzungen
hierfür.
Ich danke den Veranstaltern für ihre
großartige Leistung, die Literaturnacht bereits zum fünften Mal
eigenständig, ausschließlich aus Sponsorengeldern, organisiert zu
haben.
Allen Besuchern und
Teilnehmern wünsche ich eine anregende Nacht voller Geheimnisse und
Überraschungen.
Prof. Dr. Johanna
Wanka
Ministerin für
Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg